Elektrokrampftherapie als Modell für den antikonvulsiven Effekt epileptischer Anfälle
M Grözinger, H Janouschek, T Nickl-Jockschat · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Elektrokrampftherapie (EKT) wird mithilfe einer elektrischen Stimulation eine Reaktion des Gehirns provoziert, die einem Grand Mal Anfall äußerlich sehr ähnelt. EKT-Konvulsionen werden phänomenologisch und in den EEG Ableitungen mit ähnlichen Begriffen beschrieben wie spontane Krampfanfälle. Die meisten dieser Patienten haben jedoch kein Anfallsleiden und die physiologischen Vorgänge in ihrem Gehirn sollten nicht unkritisch mit denen von Epilepsiepatienten gleichgesetzt werden. Trotzdem können Aspekte von EKT-Konvulsionen wahrscheinlich als Modelle für epileptische Anfälle dienen. Ein Beispiel hierfür st…