Subkutane Selbstapplikation von Immunglobulinen in der Neurologie
S Braune · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Wirksamkeit der intravenösen Gabe von Immunglobulinen (IgG) ist für das Guillain-Barre-Syndrom, die CIDP, die multifokale motorische Polyneuropathie und unter bestimmten Voraussetzungen für die schubförmige Encephalomyelitis disseminata belegt und hat Eingang in die Therapierichtlinien der DGN1 gefunden. Eine randomisierte Studie zeigt eine Verbesserung der Motorik bei Post polio Syndrom2. Die ambulante Durchführung der intravenösen Gabe von IgG kann durch schwierige Venenverhältnisse erschwert bzw. unmöglich sein. Notwendige oder weite Anreisen beeinträchtigen der Compliance der Patienten. Alternativ ist di…