Die Bedeutung der circadianen Rhythmik bei Alzheimerdemenz für Schlaf, Gedächtnis und Therapie
H Förstl, A Nieoullon, D Bentué-Ferrer, R Bordet, M Tsolaki, B Ibach · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Bei der Alzheimerdemenz (AD) sind während der frühen Abendstunden und in der Nacht häufig Schlafstörungen und Verhaltensauffälligkeiten zu beobachten. Die Periodizität dieser komplexen Phänomene spricht für eine Beteiligung circadianer Rhythmen. Das cholinerge System (cS) unterliegt einer circadianen Rhythmik (cR) und ist verantwortlich für Vigilanz und Lernfunktionen. Cholinerge Kerngebiete sind früh von den typischen neurodegenerativen Prozessen der AD betroffen und dienen als Ziel therapeutischer Interventionen mit Acetylcholinersterase-Inhibitoren (AChEI). Ungeklärt ist die Frage ob eine Adapt…