Pränatalmedizin in Deutschland – Problematik konkurrierender Qualitätssicherungssysteme im I. Trimenon
E Merz, C Thode, C Thode, A Alkier, S Wellek, B Eiben, BJ Hackelöer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit dem 1. Februar 2007 steht neben dem Risikokalkulationsprogramm der FMF England (1) das von der FMF-Deutschland (2) entwickelte Computerprogramm PRC (=Prenatal Risk Calculation) als Alternativmethode zur pränatalen Risikoabschätzung von Chromosomenstörungen zur Verfügung. Das deutsche Risikokalkulationsprogramm wurde anhand von 70030 Schwangerschaften mit gesunden Kindern und 451 Schwangerschaften mit chromosomal kranken Kindern entwickelt. Berücksichtigt werden bei der Risikokalkulation das mütterliche Alter, die Scheitel-Steiß-Länge von 54–85mm, die Nackentransparenz, und die mütterlichen Serumparameter PA…