CareLit Fachartikel

Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses–Umsetzung an der Universitätsfrauenklinik Kiel

T Schollmeyer, J Piechatzek, I Meinhold-Heerlein, I Meinhold-Heerlein, W Jonat · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09

Dokument
1103837
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
T Schollmeyer, J Piechatzek, I Meinhold-Heerlein, I Meinhold-Heerlein, W Jonat
Ausgabe
Heft 09 / 2008
Seiten
–
Erschienen: 2008-09-12 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“, das unmittelbar nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland umgesetzt wurde, erfolgte erstmals auch die Verfolgung rassenhygienischer Ziele. Für die Kieler Universitätsfrauenklinik lagen über diesen Zeitraum, trotz sonst sorgfältig geführter Chronik der 200-jährigen Geschichte, keine Belege vor. In der Zeit von 1934 bis 1940 wurden an der Kieler Universitätsfrauenklinik 536 Zwangssterilisationen durchgeführt. Dabei sind 16 Ärzte als Operateure in Erscheinung getreten. Das mittlere Alter der betroffenen Frauen lag bei 27 Jahren (11–48 Jahr…

Schlagworte

Gesetz Deutschland Ärzte Schizophrenie Sterilisation Geburtshilfe und Frauenheilkunde