Kongenitales Steißbeinteratom mit thorakolumbaler Hydromyelie – ein Fallbericht
G Girschick, M Rehn, J Krauß, J Wirbelauer, M Stenzel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Resektion eines Steißbeinteratoms finden sich gehäuft Störungen der Mastdarm- und Harnblasenfunktion; weitergehende neurologische Ausfälle und assoziierte Fehlbildungen sind selten. Wir berichten von einer 21jährigen 1-Gravida, 0-Para, bei der wir sonographisch mit 21+3 SSW ein 45mm großes, zystisch-solides Steißbeinteratom diagnostizierten. Die fetale Fußstellung und Motilität der Beine waren bds. normal. Mit 25+3 SSW fielen eine lumbale Skoliose mit Erweiterung des lumbalen Spinalkanals, ein Hohlfuß bds. und eine fehlende Eigenmotilität der unteren Extremitäten auf. Die Mutter wurde darüber aufgeklärt, da…