Möglicher Einsatz von GHRH-Antagonisten bei triple-negativen Mammakarzinomen
F Köster, JB Engel, A Hönig, S Buchholz, K Diedrich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Triple-negative Mammakarzinome (ER, PR und HER2 negativ) stellen ein therapeutisches Problem dar, da weder endokrine Therapien, noch eine Antikörpertherapie gegen HER2 in Frage kommen. Alternative Therapiemöglichkeiten für diese Tumorentität sind deshalb besonders gefragt. Andere Tumore (z.B. Ovarialkarzinome) exprimieren Splicevarianten des hypophysären Growth Hormone-Releasing Hormone (GHRH)-Rezeptors (GHRH-R) und wurden bereits in vitro und tierexperimentell mit GHRH-Antagonisten wirksam behandelt (1). Bei triple-negativen Mammakarzinomen wollen wir in der vorliegenden Studie die Expression des GHRH-R untersu…