Chronische Eisenmangelanämie aufgrund intestinaler Telangiektasien bei einer Jugendlichen mit kongenitaler Asplenie
M Laaß, J Henker, C Würfel, S Miehlke · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fallbericht: Wir berichten über eine 16jährige Patientin, bei welcher seit dem 2. Lebensjahr eine chronische, mehrfach transfusionspflichtige Eisenmangelanämie bekannt war. Teerstuhl war einmalig im Kleinkindesalter beobachtet worden. Eine Blutungsquelle im HNO- und Urogenitalbereich fand sich nicht. Im Stuhl wurde wiederholt okkultes Blut nachgewiesen. Endoskopisch konnte bislang keine Blutungsquelle gefunden werden. Ein Meckel'sches Divertikel war szintigrafisch nicht nachweisbar. Zusätzlich ist bei der Patientin eine kongenitale Asplenie bekannt, ebenso wie bei ihrem Bruder. Schließlich wurde die Patientin ak…