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Das „Babinski-2-Zeichen” – ein „neuer” alter klinischer Test zur Differenzierung des Spasmus hemifacialis und des Blepharospasmus

G. Reichel, A. Stenner, W. Hermann · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 02 · S. 91-92

Dokument
1103949
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
G. Reichel, A. Stenner, W. Hermann
Ausgabe
Heft 02 / 2009
Jahrgang 36
Seiten
91-92
Erschienen: 2009-03-01 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Zusammenfassung Babinski wies 1905 darauf hin, dass der Spasmus hemifacialis nicht psychogen oder zentral ausgelöst ist. Dieses Zeichen wurde in der klinischen Neurologie bis jetzt vergessen. Die simultane willkürliche oder andere zentrale Innervation der Mm. frontalis et orbicularis oculi ist nicht möglich. Wir konnten zeigen, dass die klinische und elektromyografische Differenzierung zwischen Spasmus hemifacialis und Blepharospasmus bzw. anderen unwillkürlichen zentralen Gesichtsmuskelkontraktionen zu einer sicheren Diagnose und ein entsprechendes Schema für die Botulinumtoxintherapie führt.

Schlagworte

Spasmus hemifacialis Blepharospasmus Elektromyografie hemifacial spasm blepharospasm electromyography Neurologie Aktuelle Neurologie