Suchtprävention zwischen Paternalismus und Emanzipation: Ethische Reflexionen
A. Uhl · Suchttherapie · 2008 · Heft 04 · S. 177-180
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Präventives Handeln basiert grundsätzlich auf empirischen Erkenntnissen und ethischen Entscheidungen, die nicht unabhängig von einem zugrunde liegenden Menschenbild erfolgen. Im ersten Teil des Aufsatzes wird das kontrollierend-paternalistische Menschenbild der frühen Suchtprävention dem von der WHO-Ottawa-Charta inspirierten partizipativ-emanzipatorischen Menschenbild moderner Suchtpräventionsansätze gegenübergestellt. Danach wird aufgezeigt, dass im aktuellen tabak- und alkoholpolitischen Diskurs neuerlich kontrollierend-paternalistische Tendenzen an Bedeutung gewinnen, die mit dem Schlagwort „…