Schlaf, Epilepsie und EEG
M. Hoppe · Klinische Neurophysiologie · 2008 · Heft 04 · S. 224-229
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die sehr enge und ausgeprägte Beziehung zwischen zirkadianem Rhythmus und Epilepsie ist seit über einem Jahrhundert Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. So konnten viele Einzelheiten der gegenseitigen Wechselwirkungen aufgeklärt werden und mittlerweile gibt es beträchtliches Wissen auf diesem Gebiet. Bei vielen Epilepsien werden Anfälle durch Schlaf oder Arousal aktiviert. Das Ausmaß dieser Aktivierung hängt von der Art der Epilepsie ab und ist bei den idiopathisch generalisierten Epilepsien am größten. Andererseits erhöht aber auch Schlafentzug die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Anfälle…