Gratwanderung zwischen Bevormundung und Autonomie – ein Fallbeispiel aus der gynäkologischen Alltagspraxis
Z Kaplan-Labat, J Bitzer, S Tschudin · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Im gynäkologischen Praxisalltag sehen wir uns immer wieder mit komplexen, ethisch heiklen Fällen konfrontiert. In diesen Situationen bieten die vier Grundprinzipien der bio-medizinischen Ethik (Autonomie, Schadenvermeidung, Fürsorge und Gerechtigkeit) eine Orientierungshilfe für die Beratung und Entscheidungsfindung. Anhand eines Fallbeispieles wird dies erläutert. Kasuistik: Eine 31-jährige Patientin mit psychomotorischem Defizit nach Frühgeburt stellt sich vor mit Wunsch nach Tubensterilisation. Sie ist Virgo und bislang in keiner Beziehung. Sie ist davon überzeugt, dass sie sich erst nach Sterilis…