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Späte posttraumatische Sinusvenenthrombose nach geschlossenem Schädel-Hirn-Trauma ohne Kalottenfraktur

E. Reusche, C. Gaebel, P. Mehraein, P. Vieregge · Aktuelle Neurologie · 2000 · Heft 01 · S. 36-39

Dokument
1104674
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
E. Reusche, C. Gaebel, P. Mehraein, P. Vieregge
Ausgabe
Heft 01 / 2000
Jahrgang 27
Seiten
36-39
Erschienen: 2000-02-01 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Zusammenfassung Anhand zweier Patienten wird das seltene Krankheitsbild einer mit Latenz nach gedecktem Schädel-Hirn-Trauma ohne Kalottenfraktur auftretenden zerebralen Sinusvenenthrombose dargestellt. Typische Brückensymptome sind Kopfschmerzen sowie fakultativ fokale kortikale Symptome. Bei fehlender Rekanalisierung kann unter protrahiertem Verlauf eine fortschreitende Erblindung infolge Optikusatrophie bei chronisch gesteigertem Hirndruck hinzutreten. Appositionelle Thrombenbildung an primär durch die traumatisch bedingten Scherkräfte verletzten Cefäßendothelien ist der wahrscheinlichste Pathomechanismus des…

Schlagworte

Differentialdiagnose Aktuelle Neurologie