Herpes zoster und postherpetische Neuralgie – Vorbeugung durch Impfung?
P Wutzler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft S 02 · S. S90-S94
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Herpes zoster ist die Folge einer Reaktivierung des latenten-Zoster-Virus (VZV), das nach der Primärinfektion in den hinteren Wurzeln der Ganglien spinaler und kranialer Nerven persistiert. Das Krankheitsrisiko steigt mit zunehmendem Lebensalter an, sodass die Mehrheit aller Zosterfälle bei über 50-Jährigen auftritt. Die häufigste schwerwiegende Zosterkomplikation bei immunkompetenten Patienten ist die Postzosterische Neuralgie (PZN). Klinische Studien haben gezeigt, dass ohne antivirale Behandlung bis zu 30 – 45 % der über 60-Jährigen Patienten länger als 6 Monate unter Schmerzen leiden. Durch d…