Die superfizielle Hämosiderose des ZNS
PS Mohr, E Frombach, V Nicolas, CM Heyer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die superfizielle Hämosiderose (auch: „leptomeningeale Hämosiderose“) des zentralen Nervensystems ist eine sehr seltene und oft mit neurologischen Ausfällen vergesellschaftete Erkrankung, die durch chronische oder wiederholte subarachnoidale Blutungen entsteht. Im Gefolge der Erkrankung kommt es zu oberflächlichen Hämosiderinablagerungen am Cerebrum, Cerebellum und/oder Myelon. Mögliche auslösende Faktoren für eine superfizielle Hämosiderose sind Tumorerkrankungen, vaskuläre Malformationen, Nervenwurzel- und traumatische Läsionen. In knapp 50% der Fälle findet sich keine eindeutige Ursache für die Erkrankung. Ne…