Plötzliche Todesfälle und lebensbedrohliche Ereignisse ohne erklärbare Ursache am 1. Lebenstag. – Fallbericht, Literaturübersicht und Vorstellung einer deutschlandweiten Erhebung
A Poets, CF Poets · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der plötzliche Kindstod (SIDS, sudden infant death syndrome) tritt am häufigsten bei Säuglingen zwischen dem 2. und 4. Lebensmonat auf. Seine Inzidenz ist seit Aufklärung der Bevölkerung über vermeidbare Risikofaktoren zurückgegangen und beträgt derzeit in Deutschland ca. 300 Fälle pro Jahr. Wenn auch seltener, können plötzliche und unerwartete Todesfälle oder anscheinend lebensbedrohliche Ereignisse (ALTE) auch schon am 1. Lebenstag auftreten [1–5]. Hier fallen u. U. mehrere Faktoren zusammen, die bei älteren Kindern bereits als Risikofaktoren bekannt sind: Bauchlage (fast alle Kinder werden nach der Geburt zun…