Der leere oder fast leere Magen beim Fehlbildungsscreening – kein guter Marker für die Ösophagusatresie
M Entezami, K Hartmann, M Albig, A Gasiorek-Wiens, R Becker, A Hagen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Der leere oder fast leere Magen (leerer M) gilt als möglicher Hinweis auf eine Ösophagusatresie (ETF) beim fetalen Fehlbildungsscreening. Die meisten Feten mit leerem M sind aber postpartal gesund. Material und Methoden: Bei 43 585 zwischen 1.11.1998 und 30.11.2005 untersuchten Feten wurden die Feten mit leerer M ausgewertet auf begleitende Fehlbildungen und das postpartale Vorliegen einer Ösophagusatresie. Ergebnisse: Bei 189 Feten wurde ein leerer M diagnostiziert. In 54 Fällen lagen Fehlbildungen vor, die einen Schwangerschaftsabbruch nach sich zogen. In 135 Fällen fand sich neben dem leerer M…