Intrauterine Infektion mit Herpes-simplex-Virus Typ 2 – Frühgeborenes mit Chorioretinitis und Narbenbildung, BPD sowie rezidivierenden Herpesherden nach maternaler HSV–2-Infektion
J Stucke, AP Neubauer, HU Peltner, A Sauerbrei · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die genitale HSV–2-Infektion gehört zu den häufigsten viralen Geschlechtskrankheiten, ca. 1/4 der Bevölkerung ist seropositiv. Oft erfolgt die Erstmanifestation inapparent. Eine maternale Übertragung kann transplazentar (ca. 1: 100.000 Geburten), perinatal oder postnatal über Schmierinfektion erfolgen. Die intrauterine Infektion kann mit Augenschädigung, Enzephalitis, Hydrocephalus, Mikrocephalus, Hörschädigung und Hautläsionen einhergehen. Fallbericht: Wir berichten über ein männliches, eutrophes FG. In der 28. SSW maternale Hyperpyrexie, vorzeitige Wehen und Blasensprung, trotz antibiotischer Thera…