CareLit Fachartikel

Das Paradox der Autonomie

Anette Fintz · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2009 · Heft 04 · S. 331-335

Dokument
1104974
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Anette Fintz
Ausgabe
Heft 04 / 2009
Jahrgang 10
Seiten
331-335
Erschienen: 2009-12-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Autorin nimmt zunächst eine neue Kontextualisierung des Autonomiebegriffs in Hinblick auf die Psychotherapie vor. Sie kommt dadurch auf ein Paradox, das therapeutisch verwertbar wird: Autonomie im Sinne der Selbstentscheidung und -verantwortung steht am Anfang und ist doch das Ziel einer Therapie. Autonomie muss also vorausgesetzt werden, um sie verwirklichen zu können. Wie Patientenautonomie therapeutisch wirksam ist, wird durch ein klinisches Fallbeispiel von Anna-Lena deutlich, die an Magersucht leidet. Ebenso deutlich wird an diesem Beispiel, inwiefern Autonomie keine Methode, vielmehr ei…

Schlagworte

Logotherapie Jaspers Magersucht (Anorexia nervosa) Anthropologie Teamkonflikt Paradox PiD - Psychotherapie im Dialog