Pulmonale Hypertonie und pulmonale Zirkulation bei angeborenen Herzfehlern
I Schulze-Neick, H Kaemmerer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2009 · Heft S 05 · S. S170-S172
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Angeborene Herzfehler (AHF) sind häufig mit einer pulmonalen Hypertonie sowie mit strukturellen Veränderung der großen und kleinen Lungengefäße assoziiert. Etwa 5 – 10 % der Erwachsenen mit AHF, egal ob voroperiert oder mit nativem Herzfehler, entwickeln im Laufe ihres Lebens eine pulmonalarterielle Hypertonie (PAH). Ihr Schweregrad reicht von leicht bis schwer (Eisenmenger-Reaktion). Bis vor kurzem standen für die Betroffenen nur wenige medikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung. Nachdem inzwischen pulmonal-vasoaktive und antiproliferativ wirkende Substanzes (inkl. Endothelinrezeptor-Antagonis…