Je schwerwiegender das Perfusionsdefizit, desto größer die neurologische Verbesserung: ein Paradoxon der intraarteriellen Thrombolyse nach ischämischem Infarkt?
AV Khaw, A Angermaier, M Kirsch, N Hosten, C Kessler, S Langner · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Patientenselektion für eine intraarterielle Thrombolyse (iaT) erfordert eine besondere Abwägung von Risiko, Verzögerung des Therapiebeginns und zusätzlichen Logistikanforderungen gegen einen möglichen Behandlungsvorteil. Ziel der Studie ist die Evaluation der Perfusions-CT (CTP) als Prädiktor des Outcome nach iaT bei akuten Verschlüssen im anterioren Stromgebiet. Methoden: Monozentrische, einarmige prospektive Studie mit präspezifiziertem Protokoll und retrospektive Vergleichsgruppe (ohne Thrombolyse), matched für Alter und initialem NIHSS. Pat. mit ischämischem Schlaganfall (IS) wurden nach nat…