Palataler Myoklonus nach ischämischem Thalamusinsult
C Knauer, Y Weber, V Steinwald, K Knauer, AC Ludolph, R Huber · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Beim Vorliegen eines symptomatischen palatalen Myoklonus ist ursächlich von Läsionen im Bereich des Guillan-Mollaret-Dreieck (Nucleus ruber, Nucleus dentatus, Oliva inferior, Tractus tegmentalis centralis) auszugehen. Hinsichtlich der Ätiologie derartiger Veränderungen bestehen zahlreiche Möglichkeiten wie vaskuläre, entzündliche oder neurodegenerative Ursachen. Die hieraus resultierenden kontinuierlichen rhythmischen palatalen uni- oder bilateralen Kontraktionen (1,5–3Hz) sind häufig medikamentös schwer beeinflussbar und erfordern eine individuelle Dosistitrierung. Therapieoptionen bestehen in der A…