Gastrointestinale Störungen bei Morbus Parkinson
T. Müller, O. Götze, D. Woitalla · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft S 1 · S. S6-S10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schon James Parkinson beschrieb gastrointestinale Dysfunktionen wie vermehrtes Speichelaufkommen, Schluckstörungen und chronische Obstipation. Parkinsonpatienten berichten auch über typische dyspeptische Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl, frühes Sättigungsgefühl, epigastrische Beschwerden, Erbrechen, Sodbrennen und Meteorismus. Diese können auch von der gastrointestinalen Motilität mit verursacht werden. Eine reduzierte Magenentleerung wird sogar als ein prämotorisches Symptom des Morbus Parkinson diskutiert, da eine Verlangsamung der Magenentleerung auch bei unbehandelten Parkinsonpatienten…