Depressionen und sexuelle Funktionsstörungen: Aspekte eines vielschichtigen Zusammenhangs
Uwe Hartmann · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft S 3 · S. S314-S317
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Zusammenhang zwischen depressiven Störungen und sexuellen Dysfunktionen ist für die psychiatrische Praxis von großer Bedeutung, da sowohl affektive als auch sexuelle Störungen durch eine hohe Prävalenz und ausgeprägte Komorbidität charakterisiert sind. Ein hoher Prozentsatz depressiver Männer und Frauen beklagt sexuelle Probleme, die bei Frauen vorwiegend die sexuelle Appetenz betreffen, während bei Männern häufig zusätzlich die Erregung und Erektionsfähigkeit beeinträchtigt sind. Die Beziehung zwischen Depressionen und sexuellen Funktionsstörungen ist wechselseitig und wird weiter komplizier…