Gesamtbilirubin-Serumkonzentration von 867µmol/l (50,71mg/dl) – kein Hinweis auf Kernikterus
T Howell, A Brückner, H Küster, C Fusch · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die schwere neonatale Rh-Inkompatibilität mit anschließendem Kernikterus wird dank effektiver Prophylaxe kaum beobachtet. Die Inzidenz der schweren Hyperbilirubinämie mit Werten >25mg/dl wird in der Literatur mit 25/100.000 angegeben. Etwa die Hälfte der betroffenen Kinder zeigen in den ersten Lebenstagen Symptome einer akuten Bilirubinenzephalopathie, wie Trinkschwäche, Lethargie, Abschwächung von NG-Reflexen, respirator. Insuffizienz, Opisthotonus, schrilles Schreien, Krämpfe und Athetose. Jedoch muss nicht jedes Kind mit Hyperbilirubinämie >450µmol/l (26,32mg/dl) zwangsläufig einen Kernikterus en…