Präpartale Indomethacintherapie bei einer Schwangeren mit Polyhydramnion bei Chorangiom und konsekutivem intrauterinem Ductus arteriosus-Verschluss
K Rühs, F Nöh, T Hitschold, H Skopnik · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Indomethacin wird seit über 30 Jahren zur Reduktion eines Polyhydramnions unterschiedlicher Genese eingesetzt. Die Wirkung basiert auf einer passageren Oligurie des Feten. Hierdurch wird eine signifikante Reduktion des Polyhydramnions erreicht. Wirkung und Nebenwirkungen treten sowohl im fetalen als auch im mütterlichen11 Kompartiment auf. Falldarstellung: Aufgrund eines ausgeprägten Polyhydramnions bei Chorangiotheliom wurden nach erfolglosen, seriellen FW-Punktionen und einer beginnenden Herzinsuffizienz des Feten in der 23+0 SSW für 17d eine Therapie mit Indomethacin 4×25mg/d begonnen. In der Folg…