Plazentare Malaria Tropica als Ursache einer Anämie in der Schwangerschaft
M Sovric, R Kästner, T Weissenbacher, A Gingelmaier, F Kainer, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1. Fragestellung: Kann eine Malaria-Infektion in der Schwangerschaft für die Mutter klinisch inapparent verlaufen? 2. Methodik: Fallvorstellung 3. Ergebnisse: Eine 38-jährige aus Kenia stammende III G/II P stellte sich erstmalig in der 24+3 SSW zur Schwangerenvorsorge vor. Bisher unauffälliger Schwangerschaftsverlauf, Patientin äußert keinerlei Beschwerden, ultrasonographisch zeitgerechte fetale Entwicklung. Im Routine-BB zeigt sich ein Hb von 7,3g/dl (MCV, MCH und MCHC im Normbereich). Eine Eisenmangelanämie konnte ausgeschlossen werden (Laborparameter Fe, Ferritin, Transferrin o.p.B.), anamnestisch kein Hinwei…