Ausschluss einer Lebermetastasierung bei B-Bild-sonographisch suspektem Befund durch kontrastverstärkte Sonographie bei einem Geschwisterpaar mit erblicher Hyperammonämie
H Kinkel, G Hanenberg, W Barényi · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2007 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Erbliche Hyperammonämie entsteht durch einen sehr seltenen Enzymdefekt im Harnstoffzyklus und wird autosomal rezessiv vererbt. Neben geistiger Retardierung mit zerebralem Krampfleiden stehen eine Wachstumsverzögerung und muskuläre Dystrophie im Vordergrund. Bei zwei jungen Frauen, die wegen Exsikkose im Rahmen einer akuten Gastroenteritis in der gastroenterologischen Klinik unseres Hauses behandelt wurden und bekanntermaßen an diesem Gendefekt erkrankt waren, fiel neben einer pathologischen Leberenzymkonstellation im Routinesonogramm ein diffus inhomogenes Leberbinnenecho auf. Aufgrund der Folgen des Gendefektes…