Débridement von Verbrennungswunden - Nutzen und Möglichkeiten
D. Wilder, H.-O. Rennekampff · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2007 · Heft 05 · S. 302-307
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Débridement beziehungsweise die Nekrektomie der Verbrennungswunde beschreibt die Abtragung avitaler Anteile der Haut. Durch das Débridement wird die Freisetzung von Toxinen aus der verbrannten Haut verhindert, und bei infizierten Verbrennungswunden wird die bakterielle Last gesenkt. Das Débridement senkt damit die Morbidität und Mortalität. Die tangentiale Nekrektomie wird klassischerweise mit dem Humby- oder Goulian-Messer ausgeführt. Enzymatische Salben und Wasserstrahlgeräte stellen weitere Therapieverfahren für das Débridement dar.