Schlafstörungen bei schizophrenen Erkrankungen
J. Staedt, M. Hauser, Y. Gudlowski, G. Stoppe · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft 02 · S. 70-80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein- und Durchschlafstörungen und Störungen der zirkadianen Rhythmik finden sich sehr häufig im Rahmen schizophrener Erkrankungen. Schlafstörungen treten als Frühzeichen der Erstmanifestation sowie des Rezidivs auf und stehen in Beziehung zu Positivsymptomen und der Desorganisation des Denkens. In der schlafpolygrafischen Untersuchung finden sich bei schizophrenen Patienten typischerweise eine verlängerte Einschlaflatenz, eine Reduktion der Schlafeffizienz und eine Reduktion des Tiefschlafs, wobei speziell die Störungen des Tiefschlafs die neokortikale Plastizität und die Kognition negativ beeinf…