Stellenwert der Hirnparenchym-Sonografie in der Differenzial- und Frühdiagnose des Parkinson-Syndroms
D. Woitalla, H. Braak, K. Del. Tredici, W. Fogel, J. Hagenah, W. Oertel, D. Berg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft S 01 · S. S25-S30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die transkranielle sonografische Untersuchung des Hirnparenchyms stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnose und Differenzialdiagnose des Parkinson-Syndroms dar. Bei bis zu 90 % der Parkinson-Patienten ist eine Hyperechogenität der Substantia nigra nachweisbar. Insbesondere in der Frühdiagnose, d. h. bei noch wenig ausgeprägtem klinischen Befund, und in der Differenzialdiagnose zur Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P) und zur progressiven supranukleären Paralyse (PSP) kann sie wertvolle ergänzende Informationen liefern. Aufgrund der Prävalenz von ca. 10 % in der Normalbevölkerung ist…