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Endoskopische Prozeduren bei Patienten unter antithrombotischer Medikation – Risiken und praktisches Vorgehen

S. Müller-Lissner, H. Riess · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 10 · S. 1219-1224

Dokument
1107073
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Gastroenterologie
Autor:innen
S. Müller-Lissner, H. Riess
Ausgabe
Heft 10 / 2010
Jahrgang 48
Seiten
1219-1224
Erschienen: 2010-10-01 00:00:00
ISSN
0044-2771

Zusammenfassung

Zusammenfassung In die Entscheidung, wie mit einer antithrombotischen Therapie umzugehen ist, wenn eine endoskopische Intervention im Bereich des Gastrointestinaltrakts ansteht, geht sowohl das Blutungsrisiko der Maßnahme als auch das Risiko thrombembolischer Komplikationen bei Pausieren der Medikation ein. Das Blutungsrisiko endoskopischer Maßnahmen ohne absehbare Eröffnung der Blutbahn und bei endoskopischen Biopsien ist vernachlässigbar, auch bei oraler Antikoagulation. Diese muss daher nur pausiert werden, wenn blutungsgefährdete Interventionen wie Polypektomie, EPT o. Ä. anstehen. Bei hohem Risiko für throm…

Schlagworte

gastrointestinale Blutung Endoskopie Blutgerinnung gastrointestinal bleeding endoscopy coagulation Biopsie Clopidogrel Zeitschrift für Gastroenterologie