Die primäre N.-radialis-Parese bei Humerusschaftfrakturen – revidieren oder zuwarten? Eine Analyse der Versorgungsrealität in Deutschland
J. P. Grassmann, P. Jungbluth, L. Bullermann, M. Hakimi, S. V. Gehrmann, S. Thelen, M. Betsch, J. Windolf, M. Wild · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2010 · Heft 06 · S. 691-696
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Mit einer Prävalenz von 11,8 bis 18 % ist keine Fraktur so häufig mit einem Nervenschaden assoziiert wie die Humerusschaftfraktur. Ob der N. radialis bei primärer Radialisparese nach Humerusschaftfraktur zum Ausschluss einer Kontinuitätsunterbrechung oder Interposition operativ dargestellt werden soll, wird kontrovers diskutiert. Ziel dieser Studie war die Erfassung der Versorgungsstrategien bei primärer Radialisparese nach Humeruschaftfraktur in Deutschland. MATERIAL UND METHODEN: In einer standardisierten Umfrage wurden 495 unfallchirurgische und 134 neurochirurgische Kliniken bezü…