Osteonekrosen am Karpus
R Schmitt, S Fodor, M Wagner, S Fröhner, G Christopoulos · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Karpale Osteonekrosen betreffen in absteigender Häufigkeit das Lunatum (Morbus Kienböck), das proximale Fragment einer Skaphoidpseudarthrose, den Kapitatumkopf sowie das gesamte Skaphoid (Morbus Preiser). Ätiologisch werden neben der arteriellen Kompromittierung auch die intraossäre Druckerhöhung infolge einer venösen Abflussstörung diskutiert. Pathoanatomisch weisen die Osteonekrosen drei Zonen auf: die periphere Nekrosezone, die mittlere Reparationszone sowie die zentrale Vitalitätszone. In der kontrastverstärkten MRT kann der zonale Aufbau am nekrosentragenden Knochen erfasst werden: Charakteristika sind das…