Grundlagen und therapeutisches Konzept des Kollagen-Crosslinking
G Wollensak · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2008 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
2003 wurde von Wollensak die Behandlung des Keratokonus mittels Kollagen-Crosslinking in einer klinischen Pilotstudie eingeführt. Seitdem hat die Methode zunehmende Verbreitung und neue Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Beim Kollagen-Crosslinking der Hornhaut wird nach zentraler Epithelabrasio der Photosensibilisator Riboflavin aufgetragen und die Hornhaut mit UVA-Licht der Wellenlänge 370nm für 30min bestrahlt (3 mW/cm2). Dabei entstehende freie Radikale induzieren kovalente Bindungen in den Kollagenfibrillen, welche zu einer Erhöhung der Rigidität der menschlichen Hornhaut um 328% führt. Der Behandlungseffekt…