Kann die quantitative diffusionsgewichtete MRT zwischen benignen und malignen kalten Schilddrüsenknoten differenzieren? Erste Ergebnisse bei 31 Patienten
C Schüller-Weidekamm, G Schueller, M Weber, C Czerny, AM Herneth · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Die Dignität der kalten Schilddrüsenknoten soll mittels quantitativer diffusionsgewichteter MRT (DWI) evaluiert werden, da 5–15% der kalten Knoten von maligner Genese sind. Methode: Schilddrüsenkarzinom wurde bei 31 Patienten mit kalten Knoten in der Szintigraphie und/oder suspekter Zytologie in der Feinnadelpunktion vermutet. Diese Patienten wurden prospektiv mit Ultraschall und DWI (navigiertes echoplanares Imaging, maximum b-Wert von 800 sek/mm2) präoperativ untersucht. Die quantitative DWI wurde mittels „Apparent Diffusion Coefficient“ (ADC) berechnet. Die Unterschiede in den ADC-Werten bei Patienten…