Nachweis des Eisengehaltes im Herzen durch quantitative MRT-Untersuchung bei Patienten mit Thalassämie
J Yamamura, R Engelhardt, R Grosse, J Graessner, R Fischer, GE Jancka, G Adam · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: In den letzten Jahren wurden quantitative MRT-Methoden (z.B. GRE-R2*) entwickelt, um den Eisengehalt in der Herzwand zu bestimmen. In einer Kreuzstudie bei Patienten mit ß-Thalassämie (TM) und Sichelzellenanämie (SCD) wurde versucht, mittels Bestimmung von erhöhten R2* das Risiko auf die Entwicklung von Eisenüberladung im Herzen zu untersuchen. Methode: Insgesamt wurden 17 Personen untersucht, 14 von ihnen waren Patienten, die regelmäßig Bluttransfusion erhielten (TM: n=11 und SCD: n=3; Alter 17~43), 3 von ihnen waren gesunde Probanden. Auf Höhe der Papillarmuskeln wurde in der kurzen Achse am Septum die…