Chlamydia pneumoniae verstärkt die TLR-Expression im humanen Lungengewebe und führt zu vermehrter Interleukin-8 (IL-8) Produktion bei Koinfektion mit Haemophilus influenzae
K Rohmann, J Rupp, D Drömann, K Dalhoff · Pneumologie · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Chlamydia pneumoniae (Cp) verursacht persistierende Infektionen bei Atemwegserkrankungen wie COPD. Exazerbationen von chronischen Atemwegserkrankungen werden dabei oft durch weitere, nicht-verwandte pathogene Keime wie Haemophilus influenzae (Hi) vermittelt. Da wir für die Koinfektion beider Pathogene zumindest additive inflammatorische Effekte bei Alveolarepithelzellen (AEZ) und Monocyte-derived Macrophages (MDM) zeigen konnten, haben wir in weiteren Versuchen die Effekte beider Pathogene im humanen Lungengewebe untersucht. Das Lungengewebe wurde von aufgeklärten Patienten entnommen, die sich einer thoraxchirur…