Gestörte Mitochondrienfunktion und Insulinresistenz bei mitochondrialem Diabetes
J Szendrödi, AI Schmid, M Kacerovsky, G Kacerovsky, S Gräser-Lang, L Groop, M Roden · Diabetologie und Stoffwechsel · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Mutationen des mitochondrialen Genoms können je nach Heteroplasmie unterschiedliche klinische Bilder ausprägen. Neben neurologischer Symptomatik, entwickelt sich häufig durch eine mitochondriogene β-Zellfunktionsstörungein ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus. Die Auswirkung von Mitochondriopathien auf die Insulinsensitivität (M) und ATP-Synthese der Muskulatur ist noch nicht untersucht. Methodik: Eine 37-jährige Patientin (BMI: 25kg/m2, HbA1c: 7,4%) mit MELAS Syndrom (A3246G-Mutation) und Diabetes mellitus wurde mittels hyperinsulinämisch-(40 mU·m-2·min-1)-euglykämischen(˜100mg/dl) Clamptests u…