Dead fetus Syndrom – 4 Fälle mit unterschiedlichem maternalen Ausgang
K Pickel, M Mörtl, D Ulrich, U Lang, D Schlembach · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der Literatur wird die Inzidenz einer Gerinnungsstörung bei retinierten toten Fetus nach 4–5 Wochen und mit 25–40% angegeben. In seltenen Fällen tritt eine hämorrhagischen Diathese im Rahmen einer DIC schon früher auf. Eine vorzeitige Plazentalösung ist neben einer Fruchtwasserembolie und eines IUFT einer der häufigsten geburtshilflichen Ursachen für eine DIC. Verantwortlich für die hämorrhagische Diathese ist eine gesteigerte fibrinolytische Aktivität durch Einschwemmung von Tissue factor, Phospholipiden und Thromboplastin aus Plazentagewebe in den mütterlichen Kreislauf. Im Labor findet man neb…