Die Relevanz einer B-Zell-abhängigen Immunpathologie für die Multiple Sklerose
S. Kuerten, R. Pauly, S. Blaschke, A. Rottlaender, C. C. Kaiser, M. Schroeter, G. R. Fink, K. Addicks · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 02 · S. 83-91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Immunpathologie der Multiplen Sklerose (MS) ist bis heute nicht vollständig verstanden. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen die B-Lymphozyten, die als Produzenten von Autoantikörpern und durch die Fähigkeit zur Präsentation von Antigenen eine Schlüsselstellung einnehmen können, jedoch bislang in ihrer Bedeutung für die MS unterschätzt wurden. Auch wird die Bildung von ektopen B-Zell-Follikeln im ZNS und deren mögliche Korrelation mit dem Krankheitsverlauf und Schweregrad diskutiert. Nicht zuletzt sollen regulatorische Aspekte einer B-Zell-abhängigen Pathologie erwähnt werden. Ein um…