Hyponatriämie – ignorieren oder diagnostizieren? – Fall 8/2011
C S Zürn, A Sauer-Schulz, G Schnauder · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2011 · Heft 34/35 · S. 1727
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Eine 72-jährige exsikkierte Patientin wurde vigilanzgemindert nach Sturz aufgenommen. Ihre Medikation umfasste Hydrochlorothiazid und Amilorid. UNTERSUCHUNGEN: Im Labor zeigte sich eine ausgeprägte Hyponatriämie von 107 mmol/l bei niedriger Serumosmolalität. Im Urin waren Natrium- und Kaliumausscheidung >30 mmol/l. In der Schädel-Computertomographie gab es keinen Anhalt für Traumafolgen. DIAGNOSE, THERAPIE UND VERLAUF: Durch den Einsatz eines diagnostischen Algorithmus konnte die Arbeitsdiagnose einer Diuretika-induzierten hypotonen hypovolämischen Hyponatriämie be…