Insulin Glargin reduziert das Risiko eines diabetischen Fußsyndroms sowie makrovaskulärer Komplikationen bei Typ-2-Diabetikern
S Martin, FW Dippel, K Kostev, S Lauterbach, W Kotowa · Diabetologie und Stoffwechsel · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Das diabetische Fußsyndrom (DFS) stellt eine der häufigsten und schwer zu behandelnden Folgeerkrankungen des Diabetes dar. Das DFS führt häufig zur Amputation der betroffenen Extremität und geht mit einer hohen Mortalität einher. Neben der Polyneuropathie spielt die Makroangiopathie eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des DFS. Myokardinfarkt (MI) und Schlaganfall (IS) sind weitere bedrohliche und häufige makroangiopathische Folgeerkrankungen bei Diabetikern. In einer retrospektiven Datenbankanalyse der US-Gesundheitsbehörde war das langwirksame Basalinsulinanalogon Glargin (GLA) bei Typ-2-…