Parenterale Ernährung bei Kurzdarmsyndrom – Besonderheiten bei M. Crohn?
H Schäffler, S Roggenbrod, M Gregor, G Lamprecht · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Je nach Patientenkollektiv ist ein M. Crohn die häufigste oder die zweithäufigste benigne Ätiologie eines Kurzdarmsyndroms (KDS), welches einer dauerhaften parenteralen Ernährung bedarf. Die häufigsten Komplikationen der parenteralen Ernährung sind Katheter-Septitiden, gefolgt von Thrombosen der zentralen Venen und hepatobiliären Komplikationen. Komplexe Flüssigkeits- und Elektrolytverluste machen oft eine individualisierte parenterale Ernährung notwendig (sogenanntes Compounding). Ziel der Arbeit: Crohn-Patienten sind überwiegend jung, verlieren ihren Darm meist sukzessive und haben ein gestörtes Im…