Mikroembolien als Risikomarker für den Hirninfarkt
W. H. Mess · Klinische Neurophysiologie · 2010 · Heft 04 · S. 258-262
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es ist möglich mithilfe der transkraniellen Dopplersonografie in der A. cerebri media Mikroembolien nachzuweisen. Sie sind durch eine kurzzeitige Signalintensitätserhöhung (Mikroemboliesignal; „MES”) charakterisiert, die sowohl im FFT Spektrum sichtbar als auch im Audiosignal hörbar ist. Diese zusatzdiagnostische Methode ist sehr robust, für die Übereinstimmung zwischen 2 unabhängigen Untersuchern werden ausgezeichnete Werte erzielt. MES werden in maximal der Hälfte der Patienten mit einer symptomatischen Stenose der A. karotis gesehen. Ihr Nachweis birgt ein deutlich gesteigertes Risiko für eine…