Die MoPaVac-Studie (Monitoring der Papillomavirus-Vakzinierung): Vorstellung des Studiendesigns
S Funke, A Eisenmenger, I Karapanagiotou-Schenkel, N Becker, L Gissmann, M Pawlita · Das Gesundheitswesen · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Heute gilt es als gesichert, dass persistierende Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) an der Entstehung von Zervixkarzinomen beteiligt sind. Die Impfung gegen die häufigsten onkogenen HPV-Typen 16 und 18 vor dem ersten sexuellen Kontakt zeigte in randomisierten kontrollierten Studien einen 90%-100%igen Schutz vor einer Infektion mit den betreffenden HPV-Typen und den daraus resultierenden Krebsvorstufen. Von der ständigen Impfkommission wird die Impfung für 12–17-jährige Mädchen empfohlen. Wie bei neu eingeführten Impfungen üblich, erfordert die HPV-Impfung Begleitstudien um ihre langfristige Effektivität…