Morbus Stargardt
B Wittkowski, L Krause · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Morbus Stargardt stellt mit ca. 7% aller Netzhautdystrophien die häufigste hereditäre Maculadystrohie dar. Erste Symptome treten meist in den ersten zwei Lebensjahrzenten auf, aber auch spätere Manifestationen sind bekannt, selten sogar bis zur 6. Lebensdekade. Die am häufigsten zugrunde liegende Mutation liegt auf dem ABCA4-Gen. Typischerweise ist die Erstmanifestation der Erkrankung mit einer Abnahme der zentralen Sehschärfe und durch einen bilateralen Befall gekennzeichnet. Die auftretenden zentralen und parazentralen Gesichtsfeldausfälle bedingen Schwierigkeiten beim Lesen und Erkennen von P…