Neue Möglichkeiten der fetalen Herzdiagnostik – fetale Magnetkardiografie
A. Wacker-Gußmann, M. Lim, J. Henes, H. Preißl, H. Abele, I. Kiefer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 03 · S. 125-128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die fetale Magnetkardiografie (fMKG) ist ein nicht-invasives Verfahren zur elektrophysiologischen Registrierung der Erregungsausbreitung im fetalen Herzen. Dabei wird ein biomagnetisches Feld aufgezeichnet, das im Zusammenhang mit der elektrischen Erregung entsteht. Dies erfolgt mittels hochsensibler Magnetfeldsensoren. Im Gegensatz zum fetalen EKG ist diese Methodik unabhängig von der Vernix caesaroa, deren Effekt in der 27.-34. Schwangerschaftswoche am größten ist. Diese Untersuchungsmethode soll am Beispiel eines reifen Neugeborenen mit konnatalen AV- Block III. Grades vorgestellt werden.