Hochfrequenzoszillationen (>80 Hz) als Marker für epileptogene Areale
J. Jacobs · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 01 · S. 9-16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EEG-Frequenzen oberhalb von 80 Hz haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Besonders im Bereich der prächirurgischen Epilepsidiagnostik bei Patienten mit therapierefraktärer Epilepsie verspricht die Analyse von physiologischen und pathologischen Hochfrequenzoszillationen (HFOs) zwischen 80–500 Hz die bisherigen diagnostischen Möglichkeiten zu verbessern. Im intrakraniellen EEG aufgezeichnete pathologische HFOs lassen sich klar von anderen EEG-Markern wie epileptischen Spikes unterscheiden. HFOs zeigen eine stärkere Verbindung zu epileptogenen Arealen und ihre intraoperative En…