Spiegelt sich Gestik in engen funktionellen Verbindungen zwischen Hand- und Spracharealen wider?
R. Sparing, I. Gröning, M.D. Hesse, I.G. Meister · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Entwicklung der Sprache ist eine der wichtigsten Grundlagen der menschlichen Kultur. Mittels transkranieller Magnestimulation (TMS) konnte nachgewiesen werden, dass sich auch die Erregbarkeit des motorischen Handareals (M1-Hand) der sprach-dominanten Hemisphäre während der Durchführung sprachlicher Aufgaben ändert (1,2). Hypothese: Die Höhe dieser individuell bestimmbaren Modulation der motorisch evozierten Potentiale steht in Zusammenhang mit dem Grad, wie häufig und intensiv der Proband Gestik in der alltäglichen Kommunikation einsetzt. Methodik: Bei 40 gesunden Probanden wurde mittels eines st…